Sprich zum Berg ist eine Art des Gebetes, die wenig bekannt ist und gewaltig unterschätzt wird. Anders wie solche Gebete wie bspw: oh Herr, mach doch endlich, oh Herr warum machst Du nichts, Herr.

Meine Kinder, mein Mann, mein Chef, meine Mitarbeiter, meine Gesundheit, mein Geld, mein Hamster..... Herr ich warte schon die ganze Zeit auf Deinen Segen. Herr, wann kommst Du endlich in die Gänge, Herr mach doch endlich was. Dies ist vielleicht ein wenig übertrieben, wir sind ein wenig frömmer. Doch der Endeffekt  wenn man das fromme Getue abzieht ist: "He alter Mann, was ist los mit Dir, schläfst Du, oder was? Was ist los, ich habe gedacht, Du erhörst Gebet.

Ein weiteres Gebet ist "Vater, dies und das ist mein Berg, bitte hilf mir doch ihn aus dem Weg zu schaffen" und ….. - wenn wir dann noch besonders demütig sind, folgt noch ein "..wenn es dein Wille ist."   Und weißt Du was? Wir wundern uns dann, wenn die Berge nicht verschwinden. Diese Berge können Probleme, Situationen aller Art sein, auch Finanz-Situationen oder Krankheiten.

Glaubst Du wirklich, dass wir den Gott, der Himmel und Erde und das ganze Universum geschaffen hat über unsere Probleme informieren und darauf hoffen, dass er entweder sein "ok, die Sache ist genehmigt" oder aber doch "nee, das läuft nicht - die Sache ist abgelehnt" dazu sagt.

Wer weiß, dass es nicht am E-Werk liegt, wenn bei uns der Fön nicht funktioniert ?  Weißt Du, ein anderes Wort für seelisches Gebet ist jammern.

Geistliches Gebet geht auf andere Art. Ein geistliches Gebet ist, zum Berg zu sprechen. Zum Berg zu sagen, was Gott sagt. 

Du mußt sprechen zu Deinem Berg und nicht den Herrn anjammern. In Markus 11, in Vers 12 ist es so, dass Jesus von Betanien nach Jerusalem marschiert. Das tat er täglich, denn er hat dort im Tempel gepredigt. Übernachtet hat er dann in Betanien, jenseits des Ölbergs. Er war jetzt auf dem Weg von Betanien nach Jerusalem. Die ganze Truppe geht also raschen Schrittes über den Ölberg und Jesus hat Hunger.

Da sah er von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte. Man könnte sagen, Blätter sind eine Verheissung, da könnte auch Frucht daran sein. Obwohl noch nicht Feigenzeit war, was Jesus sehr wohl wußte. Da ist was, was verheissungsvoll mit den Blättern wackelt und vielleicht gibt es da auch eine Frucht.

Also dieser Baum prahlt mächtig. Und Jesus ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war keine Feigenzeit. Jetzt macht Jesus für die Jünger ein Anschauungs-Gleichnis. Es war fast wie eine Art Show.

Jesus geht also zu diesem Baum hin und sucht ernsthaft, ob es da was zu Essen gibt. Eines ist sicher, Jesus nimmt es Bäumen nicht übel, wenn sie keine Frucht tragen, weil es noch nicht an der Zeit ist. Aber er steht an dem Baum und drückt jetzt showmäßig etwas aus. Stell Dir vor, er schaut in dem Baum nach Frucht und findet keine. Die Jünger stehen alle da und schauen ihm zu, was er da tut. Dann tritt Jesus zurück und jetzt macht er etwas mit diesem Baum.

Markus 11, 14 Und Jesus begann und sprach zu ihm: es esse in Ewigkeit niemand mehr eine Frucht von dir! Und das sagte er so laut, dass seine Jünger es hörten. Das war seine volle Absicht, dass Jesus nicht flüsterte, sondern laut sprach. Er wollte seinen Jüngern etwas beibringen.

Die schöpferische Kraft von gesprochenen Worte.
Worte haben Schöpferkraft. Das ist Dir vielleicht nicht immer gleich bewußt. Man spricht unbewußt Dinge in Existenz. Nur was passiert ist - einige sprechen nicht zu ihrem Problem, sprich dem Berg, er möge sich ins Meer versenken. Nein, sie sprechen zum Meer, gib mir bitte einen neuen Problemberg.

Wie meinst Du das Harry ? Nun, ich meine damit, dass Menschen die Probleme in Existenz sprechen. Wenn Du auf Deinen Mund achtest, kannst Du Deinen Glauben hören. Dein Mund drückt zuverlässig aus, was Du glaubst. Was Du sprichst auch in einem unbeachteten Moment.

Beispiel: oh, jetzt wird es wieder Herbst, da werde ich jedesmal schlimm krank. Ich muss dann wieder zum Doktor usw. Alles klar, ich weiß jetzt schon, was Du diesen Herbst werden wirst. Krank, schlimm krank. Deswegen bist Du beim Doc, vielleicht wirst Du dann von den Tabletten krank, die der Arzt Dir verschreibt, was weiß ich.

Aber wenn Du Dich mit Deinem Denken und Sprechen so sehr auf Krankheit konzentrierst, mußt Du wissen, dass Du einen Berg in Existenz sprichst.

Merkst Du, wie vielschichtig dieses Thema ist. Dass wir hier unbedingt etwas tiefer rein müssen. Das ist ein tolles Thema, denn wenn Du das mal kapiert hast, dass Du zu Bergen sprechen kannst, und damit die Realität Deiner Existenz durch Dein Sprechen selbst in der Hand hast, dann ändert sich möglicherweise Dein Leben grundlegend.

Aber laß uns zurückkommen zu Jesus. Denn diese Verse sind meiner Ansicht eine der wichtigsten, die in der Bibel stehen, die wir hier miteinander anschauen. Die Power von Gebet, die Kraft vom zum Berg sprechen. Die Kraft in Worten. Weiter in  Markus 11, ab 20. Jesus geht nach Jerusalem, er predigt dort, lehrt und heilt und dann geht es zurück nach Betanien. Markus 11,20 Und als sie am Morgen vorbeikamen, sahen sie, dass der Feigenbaum von den Wurzeln an verdorrt war. - Also an den Wurzeln hat es begonnen. Offensichtlich sind die Worte mit geistlicher Kraft aus seinem Munde ausgegangen, die sich an die Wurzeln gesetzt hat und die Wurzeln dadurch kein Wasser mehr aufnehmen konnten.

Dann ist dieser Baum verdorrt. Und nachdem das so schnell ging, mit dem Verdorren,  wußten sie genau, dass es kein Zufall war. Vor allem waren ja die anderen Bäume nicht verdorrt, die drum rum standen. Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den Du verflucht hast, ist verdorrt.

Und jetzt folgt die Predigt, die Jesus am vorangegangenen Tag vorbereitet hat. Jesus antwortete und spricht zu ihm: Habt Glauben an Gott und jetzt mein Rat:  wenn das in Deiner Bibel steht, streiche es durch, das ist falsch. Wenn ich das im hebräischen bzw. griechischen  lese, heißt das: habt den Glauben Gottes und das hört sich völlig anders an. (echite pisting teo) Wißt Ihr, was das auf deutsch heißt: habt Glauben Gottes. Habt Glauben, wie Gott. Macht es, wie Gott es mit seinem Glauben macht. Und wie macht er es? Wie setzt Gott seinen Glauben frei?

Mit seinen Worten. Was steht in 1. Mose 1, - im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2 Und die Erde ward wüst und leer und der Geist Gottes schwebte über den Wassern - richtig. Vers 3 Und Gott sprach: es werde Licht und es ward Licht. Gott hat Licht in Existenz gesprochen. Er hat sozusagen zu dem Berg der Dunkelheit gesprochen: werde Licht und es wurde Licht. Gott setzt seinen Glauben mit Worten frei. Und Du tust exakt ganz genau das Gleiche.

Ich möchte Dir jetzt in Psalm 103 etwas aufzeigen und dann in Psalm 8. Psalm 103, 19 Der Herr hat in den Himmeln aufgerichtet seinen Thron und seine Herrschaft regiert über alles. - Gott ist also ein Herrscher, der auf seinem Thron sitzt - preist den Herrn für seine Engel ihr gewaltigen an Kraft, Täter seines Wortes. Gott befielt etwas und die Engel führen es dann aus- kannst Du das sehen?

Es werden geheimnisvolle Kräfte freigesetzt, nachdem Gott etwas gesagt hat. Menschen werden geheilt, Probleme gelöst, Brot vermehrt sich, Fischer werden zu Wasserläufern, Tote werden auferweckt. All das passiert, wenn Gott spricht. Und die Engel als Täter seines Worte sind mit dabei.  103 Vers 21 Lobt den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut!   Vers 22 Lobt den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele!

Also wir halten fest: Gott ist ein Herrscher, der im Himmel sitzt und mit Worten regiert und Engel tun, was er sagt. Jetzt lesen wir Psalm 8, ab Ver 4.  Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast Vers 5 Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest? 6 Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt.   Streiche Engel durch, das stimmt nicht, denn die Originalübersetzung ist eine andere. Im hebr. steht hier Elohim. Was heißt Elohim? Richtig, der Gott Israels. Hier haben sich die Übersetzer nicht getraut dies einzusetzen. Sie haben als Fußnote Gottwesen oder Engel eingesetzt.

Wißt Ihr, am Anfang schuf Elohim Himmel und Erde. Da haben sie auch nicht geschrieben, in diesem Zusammenhang heißt Elohim Gottwesen oder Engel, weil sie genau wußten, dass hier Gott am Werk war. Also lesen wir - du hast ihn ein wenig geringer gemacht als Gott.
Das bedeutet, dass der Mensch auch in seinen Worten Schöpferkraft hat. Jetzt sagst Du vielleicht: ja, aber Harry, hier ist ja die Rede vom Menschensohn, also Jesus. Stimmt, gebe ich Dir Recht - lesen wir weiter:
Ps. 8, Vers 7 Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht; alles hast du unter seine Füße gelegt.
Das ist das gleiche, was über Gott in Psalm 103 steht. Für uns jetzt wichtig: Gott ist in der Herrscherklasse aller Wesen und der Mensch ist in der Herrscherklasse der Wesen. Engel sind in der Dienerklasse.

Was ist der Teufel? Ist er ein gefallener Herrscher oder ein gefallener Engel? Wenn er ein gefallener Engel ist, und Engel keine Gestaltungsmacht haben sondern nur Diener sind, hat dann Satan Schöpferkraft?

Genau, er hat keine Schöpferkraft. Wessen Worte benötigt er dann, um sein Reich zu bauen? Richtig er braucht Deine verwüsteten Gedanken und Deine falsch gesprochenen Worte, damit er Unheil erzeugen kann in der Welt. Merkst Du jetzt, wie wichtig Du bist für 2 geistige Kraftwerke?  Einmal für Gottes Kraftwerk und einmal für seinen Gegner.
Welches Kraftwerk Du fütterst, entscheidest Du mit Deinen Worten.

Hier ein Anschauungsbeispiel:  wenn Du hergehst, und Dir bspw. Bitterkeit anziehst, und Du bildest Dir ein, Du kannst Deinen Kollegen nicht leiden, weil er Dir vielleicht mal etwas vor der Nase weggeschnappt hat. Dadurch kann es sein, dass sich im Laufe der Zeit Dein Sinn so sehr verdunkelt, und Du so mit Hass erfüllt wirst, dass Du am Ende unmögliche Dinge tust, die eigendlich gar nicht Deinem Wesen entsprechen. Damit ziehst Du das Unheil quasi an.

Auf der ganzen Welt jagt sich fast jeden Tag ein Attentäter selber in die Luft. Da muß ja etwas voraus gegangen sein. Du mußt erst mal furchtbar schräg draufkommen, bis du überhaupt bereit bist, so etwas zu tun. Ich sag Dir was - diese Menschen haben so lange die falschen Dinge in sich hineingedacht und hineingesprochen, bis es dann zu Handlungen führte, die letztendlich Realitäten erzeugten.

Besser ist es, Deine Worte und Gedanken mit Hilfe der Kraft Gottes, die Dir zur Verfügung steht, zum Bau seines Reiches einzusetzen und es wird Dir gut gehen. Dafür wird Jesus sorgen. Ich spreche von Schöpfer und Glaubenskraft, die Gott hier in Deine Worte legt und frei setzen möchte. Du selbst aber hast auch Schöpferkraft, sowohl zum Guten, als auch zum Schlechten.

Es gibt auch noch eine andere Art von Glauben. Hier ein Beispiel für menschlichen Glauben :

Du hast bestimmt schon mal von einem Medikament ohne Wirkstoff gehört, man nennt das Placebo. In einer Studie, in der 50% der Patienten Placebos erhielten und die anderen 50% den echten Wirkstoff erhielten hat man festgestellt, dass 60 % der Placebo-Aspiranten ebenfalls geheilt wurden, obwohl nachweislich kein Wirkstoff drin war. Was wirkt da, bei diesen Leuten? Der Glaube, der menschliche Glaube wirkt in den Herzen dieser Leute und es funktioniert. Ich weiß das von Ärzten, mit denen ich mich schon darüber unterhalten habe. Also auch der menschliche Glaube kann schon ziemlich viel tun, auch im Positiven, auch im Negativen.

Doch von dem ich spreche ist ein turbogeladener Glaube Gottes. Wenn Du also zu Deinem Berg sprichst,  werden Gottes Kräfte durch Dich frei - Amen.

Ich bin nicht interessiert an positivem Denken, oder Christian Science und was es nicht alles gibt für Krücken. Von dem spreche ich nicht, sondern ich sprechen davon, welche Kraft durch Gottes Wort in Existenz kommt, welche er durch Dich freisetzen möchte. Unsere Worte  enthalten Realitätserzeugende Kräfte.

Ein gewaltiges Beispiel sehen wir in Josua Kapitel 10, als die Schlacht kurz vor Sieg war, aber die Dunkelheit dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Was hat Josua gemacht in einer hammermäßigen Art? Josua 10,12 Da redete Josua zu dem HERRN an dem Tag, als der HERR die Amoriter vor den Söhnen Israels dahingab, und sprach in Gegenwart einer Menge Zeugen: Sonne, stehe still in Gibeon, und du, Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen 24 Stunden, bis die Schlacht geschlagen und seine Feinde besiegt waren. Danach gings dann weiter mit der Welt. Stell Dir das mal vor. Das ist die Kraft von Gottes Wort in einem Menschenmund.

Jesus hat zum Baum gesprochen. In wessen Kraft hat er das getan. Er hat sich verhalten wie Gott. Er wollte, dass dieser Baum verdorrt, und er wußte, dass Gott in Allem mit ihm ist. Er hatte einfach den Glauben, und hat zu dem Baum gesprochen, um zu zeigen: Du kannst das auch.

Markus 11, 22 Jesus sagt Habt den Glauben Gottes. 23 Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt.    Dein Glaube versetzt Berge - diesen Spruch haben wir schon öfter gehört. Jesus sagt, erzeuge Du Deine Realität mit Deinen Worten. Wenn Du ein Problem hast, sprich zu ihm. Du mußt das natürlich im Glauben tun, sonst kannst Du Reden, wie Du willst, es wird sich nichts tun. Jesus hat zum Baum gesprochen und der Baum hat gefolgt.

Eines Tages lag Jesus im Boot und schlief. (findest Du in Markus 5)  Er war müde, weil er lang gepredigt hat. Ein Sturm kam auf, und das Wasser ist ins Boot gelaufen und das Boot drohte unterzugehen. Die Jünger, die ja erfahrene Seeleute waren, hatten Angst. Dann wecken sie Jesus mit schreckengeweiteten Augen - Herr kümmert es Dich nicht, wenn wir untergehen. Jesus wischt sich den Schlaf aus den Augen, sieht was los ist, sieht den Kleinglauben und die Angst seiner Jünger, ist total enttäuscht. Geht zum Mast und sagt: Ihr Kleingläubigen, wo ist Euer Glaube?

Frag Dich das auch mal - wo ist Dein Glaube - Jesus hält sich am Mast fest, die Haare wehen, es geht auf und ab, und dann spricht Jesus zu diesem Wind und den Wellen. Er unterhält sich ewig lang mit Ihnen, nämlich genau 2 Worte: schweig, verstumme und der Spuk war vorbei. Den Leuten, die bei ihm waren, stehen die Haare zu Berge. Wer ist denn Jener, dem sogar Wind und See gehorchen ?

Ja, Jesus ist jemand, der wußte, wie man zum Berg spricht. Wär doch toll, wenn wir das auch praktizieren würden. So macht das Gott. Er spricht Dinge in Existenz. Sprich Du auch Dinge in Existenz. Die Engel Gottes werden ausgehen und werden dafür sorgen, dass es in Existenz kommt.

Wichtig ist, wie es in Markus 11,23 steht, nicht zu zweifeln und zu wissen, dass es Dir gehört. Wenn Du 5 mal für eine Sache gebetet hast, hast Du 4 mal mit Unglauben gebetet.

Mark 11,24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden.

Das bedeutet, Du mußt glauben, daß Du es schon hast, auch wenn Du es noch nicht siehst. Wenn wir also für Dich beten, ist die Sache abgehakt und wir müssen nicht 1000 mal für die gleiche Sache beten nur weil sich nicht sofort was getan hat. Wir werden höchstens umschalten und uns beim Papa bedanken, dass Du gesund bist, oder das Problem erledigt ist und der Berg im Meer liegt, mit Lobpreis und Anbetung. Danke Herr, dass die Verheissung für mich da ist, danke, dass Du Deine Engel bereits losgesandt hast usw. Amen

Hier steht beten und bitten. Das war pure Absicht von Jesus. Beten heißt im griech hosa an proseuchomenoi aiteisthe | wörtl. «so vieles ihr betend bittet od. fordert» Das griech Wort für bitten ist aiteo menoi was so viel heißt wie fordern.

Und das ist es, was ich Dir vermitteln möchte,  die Kraft, wenn Jesus zum Berg spricht. Dieses Fordern betrifft nicht, von Gott etwas zu fordern, sondern vom Berg und zwar, das er sich hebt und ins Meer wirft. Gesprochen in der Autorität eines Gläubigen.

Ich fordere von der Krankheit, dass sie verschwinden soll und bedanke mich bei Jesus, dass sie verschwunden ist. Ich fordere von den Finanzen, dass sie gefälligst zu mir kommen und bedanke mich dafür bei Jesus. Ich bin ja auch bereit, dafür etwas zu tun.

Mir ging es um das zum Berg sprechen. Jesus hat zu den verschlossenen Ohren gesprochen, oder zu blinden Augen, oder zum Ausschlag. Er hat nicht gesagt:  oh Vater, wenn es Dein Wille ist usw. Nein, hat er nicht gemacht.

In Markus Kapitel 5 siehst Du die Geschichte, Jesus und die blutflüssige Frau. Diese Frau war schon bei einer Menge an Ärzten und sie hat schon viel aufgewandt um ihre Plage wegzubekommen über 12 Jahre, aber es ist nicht besser geworden, eher schlimmer. Sie hörte von Jesus. Dann spricht sie etwas zu sich selbst. Sie sagt, wenn ich nur den Saum seines Gewandes anrühren könnte, dann werde ich geheilt. Sie hörte von Jesus, dass um ihn herum Heilungen passieren. Er hat besondere Kräfte. Damals glaubten Menschen mehr an Wunder wie heute. Und jetzt spricht die Frau in ihrem Herzen selbst, das ist nämlich ihr Glaube der da spricht, wenn ich nur ......

Das macht sie unbewußt, sie macht das nicht berechnend. Sie stellt sich nicht hin und sagt: so, ich bekenne, ich bin geheilt, sondern es ist ihr Herzensglaube, der hier auch zu Dir spricht. Was ist Dein Herzensglaube? Hör Dir mal selbst zu. Beobachte Dich mal selber, wenn Du sprichst. Kommt da viel Zweifel raus oder sprichst Du Glauben, also Leben?

Auf jeden Fall kommt aus dieser kranken Frau Glauben heraus. Und sie arbeitet sich jetzt mit Ellenbogen zu Jesus vor, sie fällt, steht auf krabbelt weiter, endlich zack packt sie zu und  schaft es den Saum zu berühren und ist geheilt. Sie hat von Gott empfangen, aber was hat sie geheilt? Ihr Glaube hat sie geheilt. Wie hat sie den Glauben aufgebaut? Indem sie gesprochen hat, wenn auch nur zu sich selbst. in  Mark 5 Vers 34 bestätigt Jesus das ihr, er sagt ihr nicht, ja wir machen dir jetzt den Prozess, weil du unrein micht angefasst hast, sondern er sagt: Dein Glaube hat Dich geheilt.

Mach Du es genauso: sprich zur Schildrüse, sprich zum Knie oder was auch immer - sprich zu Deinen Finanzen -  Dann bedanke Dich beim Papa und sag:  irgendwo sind jetzt Engel unterwegs für mich und bringen die Ernte ein, halleluja.

Ich hoffe, ich habe dem einen oder anderen klar machen können, welche Kraft unsere Worte haben und in welcher großen Autorität wir sprechen können. Und wichtig: lasst uns immer das Sprechen, was wir wollen und nicht was wir nicht wollen.

Gebet

Lieber Vater, ich bete für uns alle, dass Du der Hüter unserer Zunge bist. Dass du derjenige bist, der uns immer wieder daran erinnert, dass wir in unseren Worten schöpferische Kraft haben. Danke, dass wir durch Dich Jesus bevollmächtigt sind, zu den Bergen zu sprechen und dass sich diese Berge ins Meer verflüchtigen.
Danke für ein tolles Leben, das wir in der Autorität der Gläubigen verbringen dürfen. Danke für Gelegenheiten, die Gute Nachricht zu verkünden und Danke für
Frieden und Freude und Kraft für alle Aufgaben die wir zu erledigen haben - Amen

Gnade

Gnade bedeutet unverdiente Gunst. Wir haben von unserem Menschsein keinerlei Recht, Gnade in unserem Leben zu erlangen. Diese Gnade haben wir allein durch die Tat von Jesus am Kreuz.

 

Der freie Wille

Gott hat uns einen freien Willen gegeben. Wenn er das nicht getan hätte, wären wir seine Marionetten und so etwas würde ein liebender Vater nie wollen. Oder möchtest Du Kinder, die wie Maschinen funktionieren oder lethargisch in der Ecke sitzen, bis Du sie aktivierst?

 

Warum läßt Gott das zu?

Stelle Dir vor, Du hast einen Nachbarn, der Dich total ignoriert. Du versuchst irgendwie Kontakt zu knüpfen, aber er ist sogar noch richtig eckelhaft und bösartig zu Dir. Jetzt ist der Nachbar in Not, und auf einmal sollst Du als Hilfe parat stehen. Tust Du das? Gott tut das, aber wie, liest Du auf diesen Seiten. Und ER liebt Dich sogar, ob Du es glaubst oder nicht.

 
 
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