Jeder kann WordPress lernen

Software ist kostenlos und Open-Source

Jede Art von Webseite nebst Onlineshop ist machbar

Es werden zahlreiche Medientypen unterstützt

Leicht erlernbar und WP hat eine große Community

Webseite ganz leicht erweiterbar mit Themes und Plugins

Suchmaschinenoptimierung steht ganz vorn

Du hast die volle Kontrolle über die Website

Bloggen ist mit WordPress sehr gut machbar

Viele machen es

 

Die Verwendung von WordPress ist im Verhältnis zu anderen Systemen relativ gut zu handeln. Es gibt einen Grund, warum über 30% WordPress benutzen. Die Software ist kostenlos und Open-Source.

Vom Prinzip her kann es Jeder lernen.

Sowohl WordPress.com als auch WordPress.org kann man komplett kostenlos benutzen. Hier zeige ich Dir die Unterschiede auf. Kurz gesagt:
WordPress.org wird von Dir selbst gehostet, d.h. Du kannst selbst mehr beeinflussen und die Vorteile von fortgeschrittenen Plugins nutzen. WordPress.com ist gut für Anfänger geeignet, aber weniger für ein Unternehmen, das anstrebt Geld zu machen. In so einem Fall ist es sinnvoll, auf WordPress.org umzusteigen.

Der Download von WordPress ist gratis. Es ist ein Open-Source Projekt, an dessen Entwicklung seit 2003 eine Menge Leute beteiligt waren. Open-Source Projekte sind typischerweise kostenfrei und haben eine große Community.

Achtung: Auch wenn die Software kostenlos ist, wirst Du am Ende vermutlich etwas Geld reinstecken müssen. Da Du bei WordPress selbst hosten musst, kommen dafür Kosten auf. Preislich fängt billiges Hosting bei um die 3€ monatlich an, geht aber bis zu 100€ hinauf, je nachdem, wieviel Geschwindigkeit oder Performance benötigt.

Man findet schnell kostenlose Themes und Plugins , aber die Premium (zu bezahlenden) Varianten bieten meist bessere Eigenschaften und schnelleren und  höherwertigen Service.
Deshalb zahlen viele Nutzer für zusätzliche Services, sei es für Freelancer oder Agenturen. Du könntest beispielsweise dafür bezahlen, dass jemand das Design Deines Logos übernimmt oder einen Teil des CSS Codes anpasst. Manche WordPress Nutzer halten gerne Grafikdesigner oder Wartungsexperten auf Abruf. Es hängt alles von der eigenen Erfahrung und dem Umfang der Webseite ab.

Wenn Du die WordPress.org Website besuchst, werden Dir die Basics der Plattform erklärt. Die einzige Schaltfläche (neben den regulären Registerkarten), ist ein Link zum „Get WordPress“.

Persönliche Anmerkung:

Und trotzdem macht es für ein Unternehmen Sinn, Menschen zu beauftragen, eine Webseite zu schreiben, die darin Erfahrung haben und dies seit mehren Jahren als tägliches Geschäft verstehen. Denn erstens spielt der Faktor Zeit eine große Rolle und weiterhin der Faktor Erfahrung. Denn Du hast hier schnell 1.000 de Stunden verbraten.

Proffessionalität ist immer wichtig, wenn es um das Auftreten der Firma nach Außen geht. Hier stößt man dann als „Laie“ schon mal sehr schnell an die Grenzen.

WordPress.org

Diese bringt Dich zur kostenlosen Download-Seite, die regelmäßig aktualisiert wird, wenn eine neue Version herausgegeben wird (zur Zeit WordPress 5.2+). Das gibt einen schnellen ersten Eindruck, wie die WordPress Software den Nutzern präsentiert wird. Du wirst dort nicht mit Bannerwerbung bombardiert oder aufgefordert, eine Umfrage durchzuführen, bevor Du die kostenlose Software herunterladen kannst. Du siehst lediglich eine Basisseite mit einigen Beschreibungen, Beta-Versionen, Anforderungen, Quellcode, Archiven und einem Downloadzähler. Es werden mehrere Download-Optionen (wie .zip- und .tar.gz Dateien) geboten, zusammen mit ordentlichen Anweisungen zur eigenständigen Installation.
Download der neuesten WordPress Version

Die einfache Installationsmethode

Wenn Du nach einer noch einfacheren Installationsmethode suchst, empfehlen wir Dir, Dich an Dein Hosting-Unternehmen zu wenden. Renommierte Hosts stellen eine Ein-Klick-Installation zur Verfügung, um WordPress innerhalb weniger Minuten zum Laufen zu bringen. Bei Kinsta musst Du lediglich auf „Add Site“ klicken.
WordPress installieren

WordPress installieren

Auf diese Weise musst Du keine Dateien verwalten und über ein FTP hochladen. Verwaltete Hosting-Unternehmen gehen noch einen Schritt weiter, indem sie die gesamte Installation, Wartung, Sicherheit und später auch Backups übernehmen.

Was Updates betrifft musst Du nicht jedes Mal, wenn eine neue WordPress-Version veröffentlicht wird, auf die Download-Seite zurückkehren. Stattdessen informiert Dich WordPress über die Aktualisierung im Dashboard, wo Du den Vorgang in der Regel in weniger als einer Minute abschließen kannst.
Du kannst jede Art von Website erstellen

Früher war es tatsächlich der Fall, dass WordPress hauptsächlich für das Bloggen gut war.Mittlerweile aber hat sich dies durch verschiedene neue Versionen im Laufe der Jahre drastisch verändert.

WordPress ist aufgrund seiner Wurzeln im Vorteil. Es ist bei weitem eine der saubersten und schnellsten Möglichkeiten, Blog-Posts zu schreiben und zu veröffentlichen.

Du kannst eine schöne E-Commerce-Seite erstellen und weißt, dass der Blog ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses ist.

Hier eine kleine Auflistung auf die Arten von Websites, die Du mit WordPress erstellen kannst:

Blogs
Webseiten für Unternehmen
Portfolios
Foren
E-Commerce-Seiten
Bewertungsportale
Jobbörsen
Geschäftsverzeichnisse
F&A-Websites wie Quora
gemeinnützige Websites zum Sammeln von Spenden
Wikis und Wissensdatenbanken
medienorientierte Websites wie YouTube
Auktions- und Couponseiten

Die Liste ist noch länger. Die gute Nachricht bei WordPress ist, dass die Funktionalität für Dinge wie Foren und E-Commerce-Websites mit einfachen Plugins und Themes erreicht wird. Wenn ich zum Beispiel ein Online-Portfolio für mein Webdesign-Geschäft erstellen wollte, könnte ich mich gegen eine kleine Gebühr an das untenstehende Theme halten. Alles, was ich dann noch machen muss, ist ein Upload einiger Demo-Daten und sonstigen Änderungen, die ich selbst vornehmen möchte.

WordPress Portfolio-Seite

Der untenstehende Screenshot ist von einem ziemlich beliebten E-Commerce-Theme, das mit dem WooCommerce-Plugin kombiniert wird. WooCommerce bietet die Möglichkeit, eine normale WordPress Website in einen funktionierenden Online-Shop zu verwandeln, mit Zahlungsabwicklung, einem Warenkorb und Produktgalerien. Schau Dir in diesem ausführlichen Tutorial an, wie man WooCommerce installiert.

WordPress E-Commerce Store

Es gibt auch viele andere eCommerce-Plugins wie Easy Digital Downloads (typischerweise für den Verkauf digitaler Produkte genutzt) und WP Ecommerce.

Man kann mit WordPress verschiedene Arten von Websites realisieren: Notiere Dir die Funktion, die Du benötigst und mache Dich dann in Google auf die Suche nach entsprechenden Plugins oder Designs. Du wirst die passenden Ergebnisse finden.

Achtung: Stichwort Urheberrecht

WordPress unterstützt so ziemlich alle Arten von Medien. Du solltest Dich jedoch an die Regeln halten und nur Medien verwenden, die sich im Besitz von Dir selbst befinden, für kostenlose Downloads geöffnet oder gegen Bezahlung verwendbar sind.

Hier sind einige Seiten, auf denen Du kostenlose Medien wie Fotos und Videos für WordPress finden kannst:

Visual Hunt
Unsplash
Pixabay
StockSnap

Es ist leicht zu erlernen und hat eine riesige Community

Als Open-Source-Software kann WordPress von jedem genutzt werden. Die Benutzerbasis ist nicht durch Preise, Premium-Kundensupport oder gar Kenntnisniveau eingeschränkt.

Und da es nicht viele Hindernisse für den Zugang zur Software gibt, stehen Benutzern Blogs, Foren, Online-Kurse, Seminare, Webinare und Bücher zur Verfügung, die die verschiedenen Aspekte der WordPress-Plattform beschreiben. Außerdem gibt es noch den offiziellen Kundensupport von WordPress. Gegen Bezahlung kommst Du in den Genuss eines individuellen Supports oder Du wählst die Gratisvariante der WordPress Foren.

Es ist wirklich unglaublich, wie viele Ressourcen es gibt, um mehr über WordPress zu erfahren oder eine Antwort auf schnelle Entwicklungsfragen zu finden. Du kannst zum Beispiel einem Blog wie diesem folgen, um in regelmäßigen Abständen per E-Mail Tipps für die Plattform zu erhalten. Andererseits kannst Du auch Google durchsuchen, um sofortige Lösungen zu finden (WPBeginner ist bekannt dafür).

 

Wir haben bereits besprochen, wie Themes und Plugins es Dir leicht machen, eine Webseite zu erstellen. Doch diese Elemente sind auch für die Skalierung unerlässlich. Als einfacher Standard-Blog kannst Du ein Theme installieren, das Design etwas anpassen und schon mit dem Bloggen loslegen. Das Gleiche gilt für eine Unternehmenswebseite oder ein Portfolio.

Es ist üblich, dass die Themes als Grundlage für die Webseite dienen. Danach ist der Design-Aufwand minimal: Es stehen lediglich einige Farbänderungen, Logo-Zusätze und natürlich neue Seiten und Blog-Posts an.

Du wirst jedoch immer wieder einmal etwas Neues zu Deiner Webseite hinzufügen wollen. Deine Kunden wünschen sich vielleicht einen Mitgliedsbereich auf der Webseite oder Du hast erkannt, dass ein monatliches Quiz eine großartige Möglichkeit ist, Kunden dazu zu bringen, mit Deiner Marke zu interagieren. In beiden Fällen bietet ein Plugin die Lösung.

Zum Beispiel gibt es viele ausgezeichnete Mitgliedschafts-Plugins, die einen Teil Deiner Webseite in eine Community verwandeln. Einige von ihnen sind kostenlos, während Du für andere bezahlen musst. Das Gleiche gilt für Quiz-Plugins. Wir haben Dir als Vorgeschmack eine Liste der besten Quiz-Plugins, die auf dem Markt ist,zusammengestellt
Plugins reichen nicht immer aus

Plugins können eine Vielzahl an Angelegenheiten regeln, wenn es darum geht, Deiner Webseite Funktionalitäten hinzuzufügen. In den meisten Fällen benötigst Du beim Start einer Webseite nur ein einziges Theme.

Wenn Deine Webseite jedoch wächst, wirst Du beginnen, unterschiedliche Bedürfnisse für Deine eigene Webseite sowie Veränderungen in der Branche zu erkennen. Ein solcher Fall trat beispielsweise ein, als Google seine Ranking-Kriterien änderte und anfing, Websites zu belohnen, die an Mobilgeräte adaptiert sind. Plötzlich schien es, als ob alle Theme-Entwickler begannen, mobil-freundliche Designs zu verkaufen. Das führte dazu, dass sich viele Website-Besitzer um neue Themes kümmern mussten.

Weitere Gründe für neue Themes sind die folgenden:

Ein neuer Look ist gefragt
Ein Wechsel von einem kostenlosen Design zu einem leistungsfähigeren Premium-Design ist erforderlich
Der Website-Besitzer wünscht sich eine bessere Kundenbetreuung durch den Theme-Entwickler
Das Online-Angebot des Unternehmens hat sich geändert
Der Website-Besitzer benötigt Tools, die Plugins nicht liefern können

Genauso wie bei Themes gibt es bei Plugins kostenlose sowie kostenpflichtige Versionen. Der einzige Unterschied ist, dass Gratis-Plugins viel häufiger von echten Unternehmenswebsites benutzt werden. Kostenlose Themes sind gut geeignet für Anfänger, Profis geben meistens um die 50-100€ für ein schöneres Premium-Theme aus. Lies Dir unseren WordPress free vs. paid Themes Beitrag durch, wenn Du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest.

Im Gegensatz zu Themes sind einige der besten Plugins schon immer gratis. Du kannst in Deinem WordPress Dashboard oder in der WordPress Plugin Bibliothek nach neuen Plugins suchen. Diese Bibliothek hat über 50.000 Plugins, die zum Großteil gratis sind oder zumindest eine kostenlose Basisversion zur Verfügung stellen. Thematisch ist alles von Caching bis Forum und von Social Media bis Spam Management zu finden. Die Installation eines Plugins dauert nicht länger als ein paar Minuten, und jede der Plugin-Seiten enthält Screenshots, eine Liste der Eigenschaften und sogar einige Demos.

Auch im Internet sind viele Premium-Plugins zu finden. Der Hauptunterschied zwischen einem Gratis- und einem Premium-Plugin ist, dass man bei weiteren meist besseren Kundenservice erhält.

6. Man muss kein Genie sein, um damit umgehen zu können.

Firmen für die Entwicklung von Websites verkaufen oft teure Pakete, bei denen sowohl um eine Vorauszahlung als auch eine wiederkehrende monatliche Zahlung für die Wartung gebeten wird. WordPress ist jedoch nicht allzu schwer, wenn man sich im Zuge eines richtigen Trainings damit auseinandersetzt. Das Managen von Websites beinhaltet in der Regel folgende Dinge:

Sicherstellen, dass der Server in Ordnung ist.
Sicherheit checken.
Backups durchführen.
Plugins, Themes und die WordPress Software updaten.
Spam entfernen.
Funktionalität und fehlerhafte Links testen.
Geschwindigkeit und SEO verbessern.

Du wirst nicht persönlich den Server checken, also geht es mehr darum, einen guten Host zu finden und zu überprüfen, ob die Seite einwandfrei läuft. Sicherheitsthemes und Backups werden entweder mit Plugins oder über ein verwaltetes WordPress Hosting-Konzept abgewickelt. Alles andere auf der Liste muss nur gelegentlich erledigt werden. So werden bei Kinsta beispielsweise Backups täglich automatisch erstellt, 14 Tage lang gespeichert und können mit einem Klick wiederhergestellt werden.
Wiederherstellen eines WordPress Backups

7. Suchmaschinenoptimierung ist wichtig und wertvoll

WordPress ist dafür bekannt, dass SEO in die Plattform integriert ist. WordPress generiert in der Tat automatisch Titel-Tags und Meta-Beschreibungen für alle Deine Seiten und Beiträge. Dadurch werden Suchmaschinen über Deine Inhalte informiert, diese werden indexiert und möglicherweise in den Rankings nach oben verschoben.

Das Yoast SEO Plugin ist ein Muss für jede WordPress-Seite. Die Standard-SEO-Tools in WordPress sind klasse, aber Yoast ist noch ein Stück besser.

Yoast SEO Fokus-Keyword holt das Beste füpr die Findbarkeit in den Suchmaschinen für Dich heraus.

Bloggen geht mit WordPress hervorragend

WordPress wurde als Blogging-Plattform geboren. Es hat seine Konkurrenten, aber nichts ist derzeit in Bezug auf Leistung, Eleganz und Funktionalität der Tools mit WordPress vergleichbar. Optionen wie Tumblr, Medium, Ghost und Blogger sind zwar für Hobby-Blogger perfekt geeignet, aber die Profis setzen auf WordPress. Es befindet sich einfach eine unglaubliche Anzahl von Tools im WordPress Blog-Editor.

Du kannst einen einfachen Blog mit einem Autor betreiben, indem Du die Vorteile der Formatierungs- und Medienwerkzeuge nutzt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, ein komplettes Online-Magazin zu erstellen, indem Du Beiträge weit in die Zukunft planen und mehrere Benutzertypen für Autoren und Redakteure festlegen kannst. Durch die Optionen für die Vorschau und die Bearbeitung direkt im Beitrag sowie das vollständige Ausblenden von Codes ist WordPress wirklich unschlagbar.

Ein weiterer Vorteil der Plattform WordPress sind die Berechtigungen bzw. Benutzerrollen. Angenommen, Du betreibst die Webseite als Administrator. Das bedeutet, dass Du Zugriff auf alle Dateien, Plugins, SEO und Sicherheitstools hast. Du beauftragst einen Redakteur und drei Autoren, Inhalte für den Deinen Blog zu erstellen. Das einzige Problem dabei ist, dass Du natürlich nicht möchtest, dass sie irgendetwas anderes als die aufgetragenen Beiträge verändern.

In WordPress gibt es dafür eine Lösung. Du kannst Dir selbst die Rolle des Editors zuteilen und die anderen als Mitwirkende festlegen. Du als Editor kannst nun Beiträge bearbeiten und veröffentlichen, während die Mitwirkenden Beiträge erstellen, aber nicht veröffentlichen können.

Wir können auch einen Blick auf die Schnittstelle werfen, um zu sehen, wie wichtig und gut organisiert diese ist. Du kannst mit einem Klick Medien hinzufügen und die Formatierung bearbeiten. Außerdem kannst Du den Titel und Permalink oben ändern und es gibt Optionen für Kategorien, Tags und Lesbarkeit. Änderungen werden Dir angezeigt, damit Du die Möglichkeit hast, zurückzugehen und frühere Versionen wiederherzustellen.

10. Viele machen es

WordPress hat sich immer wieder bewährt. Nicht ohne Grund verwenden es knapp 30% aller Websites im Internet WordPress.

Offensichtlich macht WordPress etwas richtig. Du musst auch nicht viel opfern, um es auszuprobieren, da es, wie bereits erwähnt, jedem kostenlos zur Verfügung steht und die meisten Hosting-Unternehmen eine Art Geld-zurück-Garantie haben.

Die meisten erfahrenen WordPress-Anwender werden die Entwickler für ihre ständigen Updates und Verbesserungen loben. Eine coole Sache ist, dass es bei jeder Veröffentlichung eines Updates eine Informationsseite gibt, die beschreibt, wie sich das WordPress-Erlebnis durch das Update verbessern wird.

14 weitere Möglichkeiten, wie Du WordPress verwenden kannst

Wir haben bereits einige Gründe erläutert, warum und wie Du WordPress verwenden kannst. Aber lass uns einen Blick auf einige der zusätzlichen und vielleicht ungewöhnlicheren Ansätze werfen, die Du mit Deiner Webseite verfolgen kannst.

Nachrichtenportal

Die Bereitstellung von Nachrichten alleine ist nicht genug. Mit Hilfe von RSS-Feeds kannst Du Deine Leser einbeziehen und ein Mashup verschiedener Feeds bereitstellen. WordPress bietet einen standardmäßigen Feed Deiner eigenen Beiträge, aber Du kannst auch Feeds aus verschiedenen Quellen anzeigen lassen, zum Beispiel unter Verwendung eines Plugins wie dem WP RSS Aggregator. Damit kannst Du eine Vielzahl von RSS-Feeds auswählen und auf Deiner Webseite anzeigen lassen. Ein gutes Beispiel dafür ist der WP News Desk.
WP News Desk

WP News Desk

Immobilienverwaltungssystem

Wenn Du ein Unternehmen bist, welches WordPress für den Handel mit Immobilien nützt, wünscht Du Dir wahrscheinlich ein separates Plugin zur Verwaltung Deiner Angebote. Einige Plugins können Dir Abhilfe schaffen. Mit ihnen kannst Du eine Webseite erstellen, auf der Bauherren, Makler und Kunden zusammenkommen. Du kannst eine separate Such- und Filterfunktion hinzufügen, ein Zahlungs-Gateway einrichten (das besprechen wir unter E-Commerce) und so Zahlungen unkompliziert von Deiner Webseite aus verwalten! Ein paar beliebte Plugins, die Dir dabei helfen können, sind Estetik und Easy Property Listings.

3. Wissensdatenbank und Enzyklopädien

Mit WordPress kannst Du nicht nur eine Wissensdatenbank für eine Nische erstellen, sondern auch ganze Enzyklopädien mit Funktionen wie einem Glossar oder einem Wörterbuch. Du kannst, als Zusatz zur Erstellung von Kategorien und Tags, Begriffe mit Deinem Glossar verknüpfen. Darüber hinaus ist es möglich, dass Du benutzerdefinierte Vorlagen für die Anzeige Deiner Inhalte erstellst und somit sicherstellen kannst, dass Deine Leser die Antworten auf alle ihre Fragen finden.

4. Portale und Kurse

Möchtest Du Dein eigenes Cours-Arial erstellen? WordPress bietet Dir viele Möglichkeiten dazu! Eine der beliebtesten Methoden ist das LifterLMS Plugin. Es ermöglicht Dir, ansprechende Online-Kurse zu erstellen, zu verkaufen, zu schützen und so jedermann zur Verfügung zu stellen.

5. Terminverwaltung mit WordPress

Anwälte, Musiker, Berater oder Ärzte – Menschen in solchen Branchen werden ständig mit der Planung von Terminen konfrontiert. Glücklicherweise gibt es in WordPress viele tolle Lösungen, um Buchungen und Online-Termine direkt von der Website aus zu verwalten.

Plugins wie Easy Appointments und Booking Calendar sind hierfür geeignet. Solltest Du eine E-Commerce-Seite betreiben, schau Dir die Plugins WooCommerce Bookings und EDD Bookings einmal näher an.

6. Fakturierungssystem

Obwohl Websites wie Nutcache und Freshbooks eine Menge Tools für Zeit- und Projektmanagement bieten, ist WP-Invoice ein einfaches, aber nützliches Plugin zur Abwicklung im Rahmen der eigenen WordPress Website.

Mit WP-Invoice kannst Du leicht eine Rechnung für Deine Produkte und Dienstleistungen erstellen und diese im Anschluss an Deine Kunden senden. Deine Kunden können sogar direkt über Deine Webseite bezahlen, wenn Du ein Zahlungs-Gateway wie PayPal, Stripe oder Authorize.net integrierst. Durch das Hinzufügen eines beliebigen Zeitmanagement-Plugin kannst Du ein System erstellen, das den Anforderungen Deines Unternehmens gerecht wird.

Es gibt auch viele andere großartige Plugins für die Erstellung von Rechnungen mit einer E-Commerce WordPress-Seite, wie z.B. WooCommerce PDF Invoices und EDD PDF Invoices.

7. Erstellen eines Jobportals mit WordPress

Wenn Du Deine WordPress-Seite in eine Jobbörse umwandeln möchtest, reicht ein einziges Plugin aus: Der WP Job Manager kann Jobangebote zu Deiner Webseite hinzufügen, verwalten und kategorisieren. Er verfügt derzeit über beeindruckende 100.000+ aktive Installationen mit einer Bewertung von 4 von 5 Sternen. Registrierte Benutzer (oder Gäste) können nach Stellen suchen, diese verwalten und sich sogar bewerben. Arbeitgeber können ebenfalls ihre Stellenangebote verwalten (aktuelle Angebote veröffentlichen, bearbeiten und löschen). Hier kannst Du unser komplettes WP Job Manager Tutorial lesen.

8.  (CRM) System für Kundenmanagement

Customer-Relationship-Management (CRM)-Module können direkt in Deine WordPress-Seite integriert werden. Dies kann Dir Zeit und Geld sparen, da Du nicht zwischen verschiedenen Systemen wechseln musst. Und da es noch viele andere WordPress-Integrationen gibt, könnte dies sogar besser funktionieren als eine in sich geschlossene Lösung.

Auch für diesen Anwendungsfall gibt es viele verschiedene Plugins zur Auswahl, weshalb wir die Top 12 für Dich zusammengestellt haben. Wenn Du jedoch gerade erst anfängst, empfehlen wir Dir Plugins wie Zero BS WordPress CRM und WP ERP. Beide werden von engagierten Entwicklern entwickelt und haben einen hervorragenden Support.

9. Veranstaltungsmanagementsysteme

Planst Du im Rahmen Deiner Unternehmung mehrere Veranstaltungen pro Jahr? Kein Problem! Mit Hilfe des richtigen Plugins kannst Du kinderleicht Events auf Deiner WordPress Seite erstellen und in einen Kalender integrieren. In unserem Beitrag über die besten Event Management Plugins erfährst Du, welche Plugins beispielsweise eine vollständige Synchronisierung mit iCal, Google-Kalender und mehr ermöglichen.

10. Branchenverzeichnis

Wenn Du ein Branchenverzeichnis erstellen möchtest, empfehlen wir Dir, das Business Directory Plugin auszuprobieren. Dieses verfügt derzeit über mehr als 20.000 aktive Installationen bei einer Bewertung von 4,5 von 5 Sternen. Es können verschiedene Verzeichnisse ähnlich der Gelben Seiten generiert werden. Außerdem ist es möglich, ein Ratingsystem für Unternehmen einzurichten oder mit Hilfe von Google Maps Standorte zu integrieren. Du kannst dann selbst entscheiden, ob Du Dein Angebot kostenlos zur Verfügung stellen möchtest oder zur Benutzung ein Geldbetrag entrichtet werden soll.
Beispiel für ein Verzeichnis in WordPress

Beispiel für ein Verzeichnis in WordPress

11. Projektmanagementsystem

Um den Fortschritt eines Projekts und seine Teilaufgaben zu steuern, benötigen Du ein Projektmanagementsystem.  Trello, Asana und sogar Github Projekte bei Entwicklern sind beliebt (lies: git vs. Github) Das könnten bestimmte Leute als Optionen innerhalb von WordPress für ein solches System haben wollen.

Für diese Leute würden wir ein Plugin wie WP Project Manager oder Kaban empfehlen.

12. Crowd Sourcing

Dir steht eine Vielzahl an Plugins zur Verfügung, wenn Du Deine eigene Crowdfunding-Website in WordPress betreiben möchtest. Du kannst damit einfach und schnell für einen von Dir bestimmten Zweck mit Hilfe eines Zahlungsportals wie PayPal oder Stripe Zahlungen annehmen. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass von Deinen Unterstützern nur dann Geld eingezogen wird, wenn Du Dein gesetztes Ziel erreichst! Wir haben kürzlich einen Blick auf die Top 6 der Crowdfunding-Plugins für WordPress geworfen.
Wenn Du gerade erst mit WordPress anfängst, empfehlen wir Dir, das WP Crowdfunding Plugin zu testen. Wenn Du mit Spenden zu tun hast, schau Dir das Give Plugin an.

13. Soziales Netzwerk

Wenn Du ein Mini-Facebook in Deine Webseite integrieren möchtest, ist BuddyPress genau das Richtige für Dich. Denn es ermöglicht Dir, ein soziales Netzwerk für Dein Unternehmen oder Deine Organisation zu erstellen. Benutzer können so Profile einrichten, Beiträge posten, sich miteinander vernetzen und Communities erstellen. BuddyPress verfügt über einen eigenen Satz von Plugins für weitere Funktionalitäten und ist mit seiner unkomplizierten Benutzeroberfläche bestens dazu geeignet, ein simples soziales Netzwerk auf einer Webseite einzurichten.

WordPress hat rund um die Welt eine starke Fangemeinde. Einige Entwickler nutzen zwar lieber andere Plattformen, aber das hat oft damit zu tun, dass sie bestimmte Programmiersprachen lernen und sich in weniger benutzerfreundlichen Umgebungen bewegen können. Was Blogger, Geschäftsinhaber und E-Commerce-Profis betrifft, ist WordPress die richtige Wahl. Man behält nicht nur die vollständige Kontrolle über die Webseite, sondern kann auch einen großen Nutzen aus Plugins, Themes, kostenlosen Tools und einer guten Medienunterstützung ziehen.

 

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